Projektarbeit

Qualitäts- und Risikomanagement, Prozessmanagement, BGM – Projekte mit Substanz

Was ein gutes Projekt ausmacht

Projekte im Gesundheitswesen scheitern oft nicht an der Idee, sondern an der Umsetzung. Zu wenig Beteiligung, zu viel Papier, zu wenig Klarheit über Ziele. Meine Erfahrung: Wer ein Projekt gut beginnt, muss es auch gut abschließen können – mit messbaren Ergebnissen statt vager Zufriedenheit.

Projektthemen aus meiner Praxis

  • Aufbau von QM- und RM-Systemen in Klinik und Pflegeeinrichtung
  • Prozessmanagement-Projekte: Abläufe identifizieren, beschreiben, optimieren
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement als Organisationsentwicklungsprojekt verstanden
  • Salubris-Projekt mit Prof. Bernhard Badura: Sozialkapital als Treiber von Gesundheit und Produktivität
  • Begleitung von Pflegeeinrichtungen bei Aufbau und Reorganisation

Salubris und der Sozialkapital-Ansatz

Die Salubris-Methode von Prof. Bernhard Badura (Universität Bielefeld) untersucht das Sozialkapital einer Organisation: Vertrauen, gemeinsame Werte, Qualität der Führung. Die Idee: Wo Sozialkapital hoch ist, sind Mitarbeitende gesünder und produktiver. Dieser Ansatz hat meine Sicht auf BGM nachhaltig geprägt.

Der Bielefelder Ansatz im Detail

Der Bielefelder Ansatz zum BGM betont die Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, die eine kontinuierliche Beobachtung und gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit, Organisation, Führung, Verhalten und Befinden ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei die sogenannten weichen Faktoren – Führung, Unternehmenskultur, Betriebsklima – die in vielen Unternehmen ungenutzte Entwicklungsressourcen sind.

Das Sozialkapital einer Organisation umfasst:

  • Netzwerk-Kapital: Qualität der Beziehungen unter den Mitarbeitenden
  • Führungs-Kapital: Qualität der Beziehungen zwischen Führungskräften und Geführten
  • Werte-Kapital: Vorrat an gemeinsam akzeptierten Überzeugungen, Werten und Regeln

Wo dieses Sozialkapital hoch ist, erleben Mitarbeitende ihre Arbeit als sinnvoll, berechenbar und beeinflussbar – mit messbaren Folgen für Gesundheit, Identifikation und Leistungsbereitschaft. Wo es gering ist, helfen auch keine Yogakurse mehr.

Mein Vorgehen

  1. Ist-Analyse: Wer macht was warum? Welche Strukturen und Konflikte gibt es?
  2. Ziele definieren: Konkret, messbar, terminiert
  3. Beteiligung sichern: Ohne die Mitarbeitenden geht nichts
  4. Schritte planen: Realistisch, mit Reserven
  5. Umsetzen und nachjustieren: Pläne überleben den Alltag selten unverändert
  6. Auswerten und sichern: Was hat gewirkt? Wie bleibt es?

Projektanfrage starten